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Von der Ukraine zum Kampf um die Weltmacht
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  Von der Ukraine zum Kampf um die Weltmacht, 10.02.15

Von:
Argus Auge

Kommentar: Zuerst die vollständige Erosion einer desolat regierten Ukraine, dann die dilettantischen EU-Versuche, die Ukraine ins westliche Lager zu ziehen: Darauf hatte Russland lange und geduldig nur gewartet, um sich über Nacht die Krim einzuverleiben und im Anschluss die pro-russischen Ostgebiete der Ukraine faktisch zu annektieren. Die westliche Allianz? Überrascht, hilflos, abwartend und mit zaghafter Sanktionspolitik, wie zu erwarten ohne Erfolg. Die Leidensfähigkeit der Russen ist groß und im Machtpoker unschlagbar. Längst ist der Ukraine-Konflikt zum Stellvertreterkrieg um eine neue Weltordnung geworden, deshalb kaum noch beherrschbar. Die Russen wollen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor 25 Jahren wieder eine Weltmacht auf Augenhöhe werden. Die USA wollen genau das verhindern und alleinige Weltmacht bleiben. China hält sich zunächst raus. Die Europäer sind nicht einmal eine Einflussmacht angesichts ihrer uneinheitlichen Interessen. Die Eskalation des Ukraine-Konflikts mit Waffengewalt ist sowohl von amerikanischer wie von russischer Seite programmiert. Das globale Kräftemessen mit Kollateralschaden am Schwarzen Meer nimmt auf menschliche Schicksale keine Rücksicht. Erst wenn der Kampf ausgefochten und neue Einflussgebiete - nach dem Vorbild der Jalta-Konferenz vor 70 Jahren - festgeklopft sind, werden die leidenden Menschen auf humanitäre Gesten hoffen dürfen.

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Die geheime Migrationsagenda
Es gibt einen von langer Hand gesteuerten Migrationsplan, behauptet Friederike Beck in ihrem im August 2016 erschienen Buch „Die geheime Migrationsagenda“. Europa soll ein Migrations- und Einwanderungskontinent werden. Nationale Grenzen und Kompetenzen sollen komplett verschwinden, zu Gunsten supranationaler Macht. Akribisch und höchst informativ, bisweilen etwas kantig, fügt die Autorin Beleg an Beleg, um die zumeist im Dunkeln zusammenwirkenden weltweiten Netzwerke offen zu legen. Name für Name führt sie Antreiber und ideologische Wegbereiter auf, die unter dem Deckmantel der Humanität und Nächstenliebe die Strippen ziehen und eine milliardenschwere Migrationslobby betreiben. Mit dem Argument der Demografie, wonach die Bevölkerung in Europa schrumpft, und mit dem fragwürdigen Hinweis auf unentbehrliches Wachstum soll die massive Zuwanderung in die EU-Staaten angereizt und zugleich den heimischen Bürgern verständlich gemacht werden, damit neue Arbeitsmärkte (mit Niedriglohncharakter) entstehen können.


 

 
 
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