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Defizitabbau: Das große Missverständnis?
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Defizitabbau: Das große Missverständnis?, 04.05.13

Von:
Weingärtner

Frage:
Keine Euro-Rettung ohne Bedingungen. Eine lautet: Defizitabbau. Was ist damit gemeint? Weniger neue Schulden oder Schuldenabbau?

Antwort:

Die Regierungen der Euro-Länder verbinden mit dem Begriff "Defizitabbau" die Verringerung der staatlichen Neuschulden im Jahr. Die schon bestehenden Schulden werden somit nicht abgebaut, sondern es kommen noch neue hinzu, allerdings nicht mehr so viele wie in den Jahren davor, wenn es denn klappt. Der Defizitabbau hat bei der oftmals fehlenden Wettbewerbsfähigkeit einiger Südländer eher Marketingqualität. Aber auch die Nordländer einschließlich Deutschland verschulden sich in konjunkturell passabler Lage weiter. Dass diese Entwicklung für den Euro in einer Sackgasse endet, liegt auf der Hand.

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Fünf Wissenschaftler redeten 2012 Klartext: Wilhelm Hankel (t), Bruno Bandulet, Bernd-Thomas Ramb, Karl Albrecht Schachtschneider und Udo Ulfkotte (t): "Gebt uns unsere D-Mark zurück!" In einem dramatischen Appell an die Regierungen forderten sie: "Beendet das Euro-Abenteuer!" Und den Bürgern rieten sie: "Lasst Euch nicht verdummen!" Die Experten erklärten in dem immer noch aktuellen Buch, wie groß die Gefahr eines Euro-Crashs ist und was bei einer Währungsreform passiert. Weiter so?


 

 
 
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