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Wohin mit dem Geld?
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  Wohin mit dem Geld? , 11.09.09

Von:
Walter

Kommentar: Wenn ich mir den 80%igen Kaufkraftverlust seit 1948 vor Augen führe und der These folge, dass die hohen Staatsschulden nur über eine beschleunigte Inflation eingefangen werden können, frage ich mich, ob es noch sinnvoll ist, Geld anzulegen. Vielleicht sollten wir es besser ausgeben, so lange es dafür noch gute Gegenwerte gibt. Denn alle Versuche, der sich anbahnenden internationalen Staatsfinanzkrise mit alternativen Anlagen zu entkommen, könnten scheitern, weil eine nächste Finanzkrise so gewaltig sein wird, dass sie alle Vermögenswerte mit in die Tiefe reißt.

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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