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Neues Altersvorsorgeprodukt von Postbank und Goldman Sachs
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  Neues Altersvorsorgeprodukt von Postbank und Goldman Sachs , 28.04.08

Seit dem 1. Juli 2005 vertreibt die Postbank ein von der Goldman Sachs Wertpapier GmbH entwickeltes Kombi-Produkt für die private Altersvorsorge. Das Finanzprodukt besteht aus zwei Teilen: einem Rentenzertifikat (als Garantiekomponente) und einem Aktienzertifikat (als Überschusskomponente).

Unter dem Titel "Postbank Altersvorsorgekonto" wird ein vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung zertifiziertes Altersvorsorgeprodukt angeboten, das auf den ersten Blick innovativ erscheint, bei näherem Hinsehen aber recht unattraktiv ist. So kostet die zugesagte Kapitalgarantie selbstverständlich ihr Geld. Außerdem drücken Vertriebs-Provisionen zwischen 2% und 4% die Rendite. Hinzu kommen jährliche Verwaltungsvergütungen von 1,55%. Eine Renditeangabe existiert nicht. Bei diesen Bedingungen dürften ein 2,5%iges Tagesgeld und wohl selbst das klassische Sparkonto mehr bieten. Schon einmal an die Anleger gedacht? Rote Karte.

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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