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Lebensversicherer wollen Sparanteil nicht angeben
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  Lebensversicherer wollen Sparanteil nicht angeben, 27.04.08
Die jüngst ergangenen Urteile der Gerichte zu Lebenspolicen stärken zwar die Position der Versicherten, doch die Gesellschaften sträuben sich nach wie vor, den Sparanteil der Beiträge anzugeben. So hält es der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für unzumutbar, darüber Auskunft zu geben. Die Sparanteile schwanken je nach Versicherung zwischen von 65% und etwa 80%. Bei einer monatlichen Sparleistung von 100 Euro gelangen also zwischen 20 und 35 Euro nicht auf das Sparkonto, sondern dienen zur Abdeckung von Verwaltungs-, Vertriebs- und Risikokosten. Zu wenig, um eine rentable Altersvorsorge zu gestalten. Ganz zu schweigen von der Zumutung, dass Kunden nicht nachvollziehen können, wieviel des Beitrages tatsächlich in die Verzinslichkeit gelangt.
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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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