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Staatsschulden wachsen immer weiter
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  Staatsschulden wachsen immer weiter, 09.07.09
Update 09.07.2009: Die nachrückende Generation wird nicht nur für die offen ausgewiesenen Schulden von Bund und Ländern einzustehen haben, sie hat auch die stark steigenden Beamtenpensionen und die Lasten zu tragen, die sich aus den Sozialversicherungen ergeben. Die Stiftung Marktwirtschaft beziffert jetzt diese verdeckte Lücke auf sage und schreibe rund 6.000 Milliarden Euro. Das sind 185 % des heutigen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Zusammen mit der offenen Staatsschuld kommt die Stiftung auf eine Gesamtlast von 250 %. Die Zahl ist damit um 2.000 Milliarden Euro höher als in der Berechnung, die  Prof. Bernd Raffelhüschen vom Forschungszentrum Generationenverträge vergangenes Jahr vorgelegt hat. Nach Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Stefan Moog ist nur ein geringer Teil des Anstiegs der Staatsschuld auf die Finanzkrise zurückzuführen. So auch Raffelhüschen: "2009 haben wir trotz Krise immer noch die drittgrößten Steuereinnahmen, die es je gab."  --> siehe FAZ
09.06.2009: Die Staatsschulden steigen unaufhörlich. Ende 2009 dürfte der Schuldenberg die Marke von 1.600 Milliarden Euro erreichen. Bund, Länder und Kommunen zusammen genommen. Allein der Bund wird in diesem Jahr wohl die 1.000-Milliarden-Euro-Grenze überschreiten. Den offiziellen Schulden sind die bestehenden Rentenverpflichtungen von mehr als 5.000 Milliarden Euro hinzuzufügen, so dass rechnerisch auf jeden Bundesbürger eine Schuldenlast von 80.500 Euro entfällt. Mit dieser Generationenlast müssen unsere Nachfahren leben. --> siehe Handelsblatt
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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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