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Wie die Griechen sich und den Euro retten können
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  Wie die Griechen sich und den Euro retten können, 30.04.10

1 EuroGriechenland sollte "freiwillig" aus dem Euro-Kreis ausscheiden und wieder eine eigene Landeswährung einführen. Die Euro-Staaten sollten im Gegenzug hinnehmen, dass Griechenland seinen Gläubigern einen Kapitalschnitt von z.B. 50% anbietet, damit Athen in der Lage ist, die (halbierten) Schulden zu bedienen und aus eigener Kraft zu gesunden. Der IWF müsste den Griechen zeitgleich eine Kapitalspritze für den Übergang zusagen. Nur so - und nicht mit immer mehr Geld aus den Töpfen der EU-Staaten - kann sich Griechenland selbst retten und dem Euro ein ehrliches Abschiedsgeschenk hinterlassen. Wer macht dem Merkel-Schäuble-Team Mut, die Griechen zu ermuntern?
Hierzu Prof. Wilhelm Hankel im Bayerischen Fernsehen: "Die jetzt vorbereiteten Hilfen bewahren das Land nicht vor dem Ruin. Sie besiegeln ihn. Erstens ist das besprochene 'Sparpaket' nicht erfüllbar, nicht einmal mit polizeistaatlichen Mitteln. Zweitens ist es ökonomischer Unsinn. Es würde Griechenlands Sturz in die Krise beschleunigen und vertiefen." Hankel ist in der Münchner Runde sicher, dass Griechenland nur mit dem Austritt aus der Währungsunion und mit einem Kapitalschnitt von 20 bis 50% bei den Altschulden gesunden kann. --> BR-online
Finanzminister Schäuble: "Wir geben nur eine Bürgschaft. Das Geld kommt von der KfW. Der Steuerzahler wird geschont." Walpurgisnacht in Berlin. --> Handelsblatt 
Vermögensverwalter Bert Flossbach: "Ein Schuldenschnitt ist völlig unvermeidlich, auch im Sinne der Griechen. Es wäre fatal, wenn wir das Fass ohne Boden weiter mit gutem Geld füllen würden." Goldene Zeiten --> Handelsblatt

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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